1962

Neben der Schule entstand ein Rundbau mit einem Durchmesser von 3,5 m und einer drehbaren Kuppel (großes Foto). Man erwarb das erste größere Teleskop. Ein Zeiss Meniscas mit einer Öffnung von 150 mm und einer Brennweite von 2250 mm kam in der neuen Kuppel zum Einsatz (kleines Foto Mitte). Am 25. August 1962 war Einweihung. Zwei Jahre später wurde ein Zeiss-Coudé-Linsenfernrohr installiert (kleines Foto rechts). Dieses Teleskop besaß eine Öffnung von 150 mm und eine Brennweite von 2250 mm. Coudé bedeutet „Knick“. Es war durch diese Konstruktion möglich auch in eine kleine Sternwarte ein Linsenfernrohr mit großer Brennweite einzubauen. Der Strahlengang wird in die feststehende Stundenachse geleitet. Bei dieser Konstruktion steht der Beobachter an ein und derselben Stelle im Gebäude, es bewegt sich nur das Fernrohr.

1965

Es kam eine weitere Sternwarte hinzu, um mehreren Schülern gleichzeitig eine Beobachtung zu ermöglichen. In diesem Rechteckgebäude hinter dem Kuppelbau befanden sich ein Schmidtspiegel, ein Zeiss-Refraktor, ein Newtonspiegel, der Meniskas und Zeiss-Astrokameras zur Himmelsüberwachung.

2022

Die Sternwarte erhält den Namen

Karl Kockel

 

2025

Aktuell befindet sich ein Meniscas 150/2250 in der Sternwarte.

 

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